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Mittwoch, 26. September 2012

Cross-Skating und Nordic Blading

So langsam wird es Herbst und der Winter ist auch nicht mehr unendlich weit entfernt. Im Winter ist Inlineskaten nahzu unmöglich. Eine sehr gute Alternative ist Skilanglauf.
Skilanglauf ist genau wie Inlineskaten eine sehr gesunde Sportart. Es werden sehr viele Muskeln beansprucht. Trotzdem ist der Bewegungsablauf sanft, so dass keine Gelenke überansprucht werden. Ich bin im Winter sehr gerne auf den schmalen Latten unterwegs.
Durch Inlineskating und Mountainbiking ist meine Beinmuskulatur recht gut trainiert. Beim Langlauf, egal ob klassisch oder in der freien Technik, werden aber auch Arme, Schultermuskulatur und Rückenmuskeln stark beansprucht. Wenn man diese Muskelgruppen nicht vorher trainiert, dann endet die erste Ausfahrt auf Langlaufskier mit einem gehörigen Muskelkader.
Besonders ärgerlich kann das werden, wenn man in einer nicht schneesicheren Gegend wohnt und Langlauf nur im Urlaub betreiben kann. Da ist eine gut Vorbereitung wichtig. Sonst kann einem schon nach dem ersten Urlaubstag der Spaß durch einen Muskelkader verdorben werden.

 Ich nutze meine Skates jedes Jahr zur Wintervorbereitung. Meine normalen Langlaufstöcke rüste ich mit Spitzen für Asphalt aus. Mit Föhn und Heißklebepistole ist das einfach möglich. Mit Nordic Blading bereite ich mich so auf die Langlaufsaison vor.
Eine Alternative zum Nordic Blading ist das sogenannte Cross-Skating. Dafür benutz man sogenannte Skikes. Das sind im Prinzip Inlineskates, die nur zwei Räder haben. Diese sind vor und hinter dem Schuh angeordnet. Die Räder sind wesentlich größer als die Rollen normaler Inlineskates. Außerdem haben sie eine Luftbereifung. Dadurch kann man die Skikes auch auf unbefestigten Wegen benutzen. Meist sind sie auch mit leistungsstarken Bremsen ausgerüstet, so dass Gefällestecken ihren Schrecken verlieren.
Der Bewegungsablauf entspricht weitgehend der Skating-Technik des Skilanglaufs.
Es existieren verschiedene Ausführungen. Vielen Skikes benutzt man mit normalen Schuhen.

Es gibt auch einige Ausführungen, die fest mit einem Inline-Schuh verbunden sind.

Welches das richte Sportgerät ist, sollte am besten selber ausprobiert werden.

Sonntag, 3. Mai 2009

GPS-Geräte zum Skaten

Dieser Artikel soll eine kleine Reihe eröffnen, in der es um sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten von GPS-Geräten für Inlineskater geht.

Wozu?


Wenn man ernsthaft Inlineskaten trainiert, dann möchte man früher oder später das Training genauer überwachen. Interessant für den Sportler ist die zurückgelegte Strecken und die Zeit. Es gibt mehrere Möglichkeiten das zu messen.

Die einfachste Möglichkeit ist es, sich eine feste Trainingsstrecke mit dem Fahrrad abzumessen. Doch das ist allerdings eine sehr unflexible Variante.

Für Skates wurden auch angewandelte Fahrradcomputer angeboten. An einer Rolle wurde ein kleiner Magnet befestigt, der bei jeder Umdrehung sich an einem Sensor vorbeibewegt. Im Unterschied zum Fahrrad ist dieses Prinzip beim Skate ungenau, da der Skate auch seitlich bewegt wird.

Seit einiger Zeit benutze ich ein GPS-Gerät. Wenn man solch ein Gerät nur beim Skaten einsetzen möchten, dann ist es etwas überdimensioniert. Da ich aber ebenfalls gerne mit dem Mountainbike unterwegs bin, lohnt sich diese nicht ganz billige Anschaffung.

Garmin eTrex Legend


 Lange habe ich überlegt, welches Gerät für mich das richtige ist. Die Beschreibungen sind für den Einsteiger erst einmal sehr verwirrend. Nach dem Studium unzähliger Webseiten bin ich dann beim Garmin eTrex Legend gelandet.

Der Legend gleicht dem Vista, hat aber kein Kompass und keinen Höhenmesser. Der Kompass wäre am Mountainbike ungenau und einen Höhenmesser habe ich sowieso am Fahrradtacho.

Der primärer Einsatzzweck sollte das Nachfahren von Mountainbike-Strecken aus dem Internet sein. Dafür ist das Gerät sehr gut geeignet.

Schnell habe ich aber gemerkt, dass sich auch sehr einfach Strecken, Durchschnittsgeschwindigkeiten und Momentangeschwindigkeiten messen lassen. In der Regel sind die GPS-Empfangsbedingungen beim Skaten ideal, so dass die Genauigkeit dieser Daten sehr gut ist.

Bedienung


Die Bedienung des GPS-Gerätes ist nicht ganz einfach. Sie ist nicht vergleichbar mit dem Navigationsgerät, das man aus dem Auto kennt. Dafür ist es aber auch wesentlich flexibler im Einsatz. Man kann sich verschiedenen Anzeigeseiten zusammenstellen, die nacheinander angezeigt werden. Zum Skaten ist der Tripcomputer die wichtigste Seite. Hier wird Streckenlänge, Momentangeschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Zeit in Bewegung, Zeit im Stand und noch einige weitere Sachen angezeigt.

Nicht ganz unwichtig ist die Stromversorgung. Der Garmin eTrex Legend wird durch zwei Standard-Akkus vom Typ AA angetrieben. Damit wird eine Betriebsdauer von ca. 20 Stunden erreicht.

Dienstag, 30. Dezember 2008

Skaten auf Schnee

Nachdem der Winter bei uns Einzug gehalten hat ist es schwer geworden, noch befahrbare Strecken zum Skaten zu finden. Der Skateslider könnte eine Alternative sein.
Die Rollen der Inlineskates werden durch kurze Skier ersetzt und schon kann der Spaß auf Schnee losgehen.

Ausgangspunkt für die Entwicklungen der Skateslider waren die sogenannten Gleitschuhe, die besonders in der ehemaligen DDR sehr beliebt waren. Die Gleitschuhe wurden wie die frühen Schlittschuhe unter den Schuh geschnallt und besaßen eine kurze, relativ schmale Gleitfläche. Damit konnte man nur auf gut verfestigten Schnee laufen.

Die Kunststoffgleitflächen der Skateslider ist dagegen westlich größer und erlaubt auch auf präparierten Skipisten zu fahren.

Mit 50 Euro ist das ist das Sportgerät recht preiswert.

Montag, 28. Juli 2008

Lern-Skates für Kinder

Die ersten Skates für Kinder sind wichtig. Übertriebene Sparsamkeit ist hier fehl am Platz. Praktisch alle erhältlichen Kinder-Skates sind in der Größe verstellbar, so dass sie lange Zeit genutzt werden können.

Es ist nicht empfehlenswert, die Kinder auf billiges Skates aus dem Discounter zu stellen, um erst einmal zu sehen, ob es den Kindern Spaß macht. Schlecht rollende und unbequeme Skates verderben sehr schnell den Spaß an diesem Sport und stehen dann nur noch in der Ecke herum.

Unsere beiden Mädchen haben relativ kleine Füße. Das schränkt die Auswahl an Skates erheblich ein. Schließlich sind wir bei den Orlando von Roces gelandet.

Diese Skates gibt es in drei verschiedenen Größenbereichen:

  • 25 bis 29
  • 30 bis 35
  • 36 bis 40

Der Orlando ist ein Hartschalenschuh. Die stehen eigentlich im Ruf, unbequem und schwer zu sein. Unsere Töchter beschwerten sich allerdings nie über Druckstellen. Wir sind durchaus auch längere Strecken mit ihnen gefahren.

Der Skate ist sehr robust aufgebaut und ist nicht kaputt zu kriegen.

Die Schnallen werden über ein Raster einmal eingestellt. Ab dann geht das Anziehen in Windeseile.

Die Größenverstellung funktioniert ebenfalls über einen gerasterten Mechanismus. Man kann sich so immer sicher sein, dann man in beiden Schuhen die gleiche Größe eingestellt hat.

Der Schaft umschließt das Sprunggelenk sehr hoch und fest. Das erleichtert dem Anfänger das Lernen, behindert jedoch den geübten Skater etwas.

Die Skates haben mit 64 mm sehr kleine Rollen. Dadurch ist der Rollwiderstand recht hoch. Die Auswahl an verschiedenen Rollen ist in dieser Größe auch sehr gering.

Wenn man sich diese Skates kauft, dann sollte man gleich ein paar Ersatzbremsgummis mitnehmen. Diese sind teilweise recht schwer zu beschaffen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Orlando als Lernskate sehr zu empfehlen ist. Der etwas höhere Preis relativiert sich durch eine lange Nutzungsdauer und durch den Spaß, die die Kinder damit haben werden.

Dienstag, 26. Februar 2008

Online-Shop für Inline-Skater

Jeder ambitionierte Inlineskater kennt sicherlich das Problem: Die neue Saison beginnt. Ein Blick auf die Skates verrät, dass mal wieder ein Satz neue Rollen notwendig wäre und die Lager drehen sich auch nicht mehr so leicht wie sie sollten.

Vielleicht fährt man dann auch noch Skates, für die eine Standardpackung Rollen aus dem Kaufhaus nicht reicht oder man hat besondere Ansprüche an die Lager. Wenn dann kein wirklich gutes Fachgeschäft in der Nähe ist, hat man ein Problem.

Zum Glück gibt es das Internet mit einer ganzen Reihe guter Shops.

Ich bin mit dem Rollenshop bisher sehr zufrieden.

Die Webseite ist übersichtlich gestaltet. Es wird Beratung per Telefon (Rückruf) oder per E-Mail angeboten.

Besonders gut finde ich, dass viele Rollen einzeln gekauft werden können. Meine Skates haben je 3 Rollen mit 100 mm Durchmesser und eine Rolle mit 84 mm. Mit Packungen von 8 gleichen Rollen kann ich also wenig anfangen.

Der Kauf von kompletten Inlineskates im Online-Shop ist immer etwas problematisch, da Skates genau passen müssen. Hier kommt der Rollenshop dem Kunden sehr entgegen. Es ist ohne Probleme möglich, sich mehrere Skates mit Testrollen schicken zu lassen. Damit kann man dann zu Hause die Passform testen.

Ich persönlich würde trotzdem zum Kauf neuer Skates einen „reales“ Fachgeschäft dem „virtuellen“ vorziehen, weil die Beratung doch etwas persönlicher ist. Voraussetzung ist natürlich ein Fachgeschäft mit kompetenten Verkäufer in der Nähe.

Dienstag, 22. Januar 2008

Schutzausrüstung für Kinder

Wenn Kinder das Skaten lernen, dann ist wichtig, die Angst vor dem Fallen zu überwinden. Dazu ist es wichtig, möglichst früh das Fallen zu lernen. Wenn sich ein Kind jedoch erst einmal ernstlich weh tut oder gar verletzt, dann kann der Spaß am Skaten unter Umständen ein für allemal verloren sein. Deswegen ist eine vernünftige Schutzausrüstung wichtig.


Knieschoner


Die Knieschoner und die Handschützer sind die wichtigste Teil der Schutzausrüstung. Beim Knieschoner sollte man darauf achten, dass er nicht nur mit Klettverschlüssen befestigt wird



sonder dass er geschlossen ist.



Das häufigste Problem was mit dem Knieschützer auftreten kann ist, dass er beim Sturz verrutscht. Das kann zu schmerzhaften Schürfwunden führen. Den kleinen Nachteil, dass das Anziehen etwas länger dauert, nimmt man da gerne in kauf.

Handschützer


Hier gibt es auch zwei Bauformen. Einige Schützer sind geschlossen und man muss in sie wie ein Handschuh überstreifen, andere sind nur mit Klettverschlüssen befestigt. Bei den Handschützern besteht allerdings nicht die gefahr, dass sie verrutschen. Sie sind nämlich mit der Daumenschlaufe gut an der Hand fixiert. Die Schützer, die nur mit Klettverschlüssen befestigt sind, haben aber den Vorteil, dass man sehr leicht dünne Handschuhe darunter ziehen kann.


Ellenbogenschoner


Für die Ellenbogenschoner gilt das Gleiche wie für die Knieschützer. Die geschlossene Bauform verhindert das Verrutschen.


Helm


Ganz typisch besonders für Anfänger ist es, dass die Skates nach vorne wegrollen und man auf den Hintern oder Rücken landet. Bei einer Landung auf den Rücken kann es schnell passieren, dass der Hinterkopf auf den Asphalt schlägt. Deswegen sollte immer ein Helm getragen werden.


Der Helm sollte besonders den Hinterkopf gut schützen. Spezielle Skaterhelme sind hier weiter nach unten gezogen als Fahrradhelme.


Das Wichtigste ist aber, dass der Helm gut am Kopf fixiert ist und nicht verrutscht.


Protektorhose


Wie schon gesagt enden sehr viele Stürze auf dem Gesäß. Und das ist mitunter recht schmerzhaft. Dagegen hilft eine Protektorhose. Außerdem werden dadurch Schürfwunden vermieden.



Im normalen Sportgeschäft bekommt man das normalerweise nicht zu kaufen. Aber einige Online-Shops haben so etwas im Angebot, zum Beispiel der Rollenshop.

Montag, 22. Oktober 2007

Speedskates für Kinder

Nachdem sich die alte Skates unserer großen Tochter (7 Jahre) so langsam auflösen, haben wir beschlossen, dass sie neue bekommen soll. Es war gar nicht so einfach, etwas Vernünftiges zu finden. Kinderskates werden meist nur mit einem Ziel entwickelt: Sie sollen billig sein. Gespart wird an allem. Die meisten Skates haben nur einfache Kunststoffschienen. Es gibt auch Skates mit "Aluschienen" bei denen nur die Seitenteile aus Alu sind und die in der Mitte an Kunststoff angenietet sind. Damit geht der Vorteil von Alu, die höhere Steifigkeit, vollständig verloren. Nur die Optik bleibt.

Von der Passform und den schlechten Schnürsystemen will ich gar nicht erst reden.

Letzlich sind wir zum Kinder-Speed-Skate R2 von Powerslide gekommen. Mir ist aufgefallen, dass viele Kinder diesen Skate bei Rennen tragen.

Der Skate ist nicht ganz billig. Er kostet soviel wie 4 bis 5 Paar Aldi-Skates. Das oberste Konstruktionsziel bei diesem Skate ist aber Qualität. Das sieht man an allen Details.

Der Schuh besteht aus einer Carbonschale, die zwar nur dünn gepolstert ist aber laut Aussage von unserer Tochter wesentlich bequemer als die alten Skates ist. Für Problemfälle kann die Schale erwärmt werden und dem Fuß angepasst werden.

Die Alu-Schiene kann genau unter dem Schuh ausgerichtet werden und bei Bedarf auch ausgetauscht werden. Die Schiene gestattet die Verwendung von Rollen bis 84 mm. Das sind Standardgrößen und man bekommt alle nur erdenklichen Arten von Rollen dafür, z.B. Regenrollen. Zunächst haben wir 76-mm-Rollen montiert. Das erleichert die Gewöhnung etwas. Je größer die Rollen desto schwerer fahren sich die Skates.

Geschnürt wird der Schuh mit gewachsten Schnürsenkeln. Das macht zwar Arbeit beim An- und Ausziehen aber dafür sitzt der Schuh perfekt. Die Schnürsenkel werden durch eine Lasche mit Ratschenverschluss abgedeckt.

Einzigartig bei diesem Speedskate ist, dass er in der Länge zwischen Größe 33 und 36 verstellbar ist. Solche Verstellsysteme sind bei normalen Kinderskates inzwischen Standard. Bei Kiner-Speed-Skates ist das beim R2 einzigartig.

Ein großer Vorteil und auch gleichzeitig der Nachteil von Speedskates ist der im Vergleich zum normalen Skate niedrige Schuh.

Vorteil: Der Fuß ist wesentlich beweglicher. Das gestattet ein effektiveren Bewegungsablauf beim Abstoßen und eine bessere Kurventechnik. In der Kurve kann man mehr auf die "Kante" gehen.

Nachteil: Dadurch, dass der Fuß nicht so stark gestützt wird ist es sehr viel schwerer, solch einen Skate sicher zu beherrschen. Wenn man einen Anfänger solch einen Skate anziehen würde, dann würde er sehr schnell am Boden liegen.

Auf diesem Bild sieht man einen weiteren Nachteil von Speed-Skates. Das Hebelverhältnis beim Bremsen ist ungünstiger als bei normalen Skates. Der Pilot sollte das Bremsen also sicher beherrschen.

Dieser Skate ist kein Anfänger-Skate. Er ist ein qualitativ hochwertiges Sportgerät für Fortgeschrittene und verlangt einen erfahrenen Piloten. Diesem ermöglicht er aber eine höhere Geschwindigkeit und ein sicheres Fahren bei größerem Tempo.