Montag, 5. November 2007

Elypso-Halbmarathon in Deggendorf am 26.08.2007

Schon lange reizte es mich, einmal an einem Rennen teilzunehmen. Am Marathon in Regensburg schreckt mich ein Pflasterstück in der Innenstadt ab. In einer Zeitschrift las ich vom Elypso-Halbmarathon in Deggendorf. Das ist von meinem Wohnort noch ganz gut erreichbar.

Ein Halbmarathon war mir auch ganz sympatisch. Für Skater ist das ja mehr eine Kurzstrecke. 21 km kann man zum Training auch mal am Abend nach der Arbeit abspulen.

Als Letzter wollte ich aber nicht ins Ziel kommen. Also maß ich mir mit dem Fahrrad eine 21-km-Strecke ab und stoppte meine Zeit. Nach dem Studium der Ergebnislisten der letzten Jahre war mir klar, dass ich nicht vom Besenwagen aufgesammelt würde. Also meldete ich mich an.

Eigentlich wollte ich ja bei den Freizeitskatern mitfahren. Allerdings gab es da keine Zeitmessung. Also meldete ich mich als Speedskater an.

Wir reisten schon am Tag vorher an. Erstaunlicherweise fanden wir eine Unterkunft in einem Hotel in Sichtweite zum Ziel.

Der Renntag begann nicht ganz optimal. Als ich zum Startnummernausgabe rollte, sah ich schon die lange Schlange. Es ging dann aber doch schneller als gedacht und ich konnte mit dem Einrollen beginnen.

Vor dem Start gab es eine kurze Einweisung. Es wurde vor einem Stück rauen Asphalt gewarnt. Dann ging es los.

Das erste Stück fuhr ich zusammen mit einer größeren Gruppe. Als wir jedoch zu diesem Stück rauen Asphalt kamen war Schluss für mich. Ich konnte nicht mehr mit der Gruppe mithalten und fuhr den Rest der Stecke alleine im Wind.

Vorbildlich war die Ausschilderung der Stecke. Es wurde rechtzeitig vor gefährlichen Kurven gewarnt. Die Schilder waren unübersehbar.

Das Rennen beendete ich mit persönlicher Bestzeit, die für den 88. Platz reichte. Ich war damit voll zufrieden.

Bei der Zeitnahme ging allerdings einiges schief. Es dauerte sehr lange, bis Ergebnislisten verfügbar waren.

Nicht so glücklich fand ich, dass das Ziel für die Skater nicht mit dem Start identisch war. Dafür gab es sicher verkehrstechnische Gründe.

Am Skaterziel hätte ich mir eine Uhr gewünscht, auf der man seine gelaufene Zeit wenigsten näherungsweise ablesen hätte können. Außerdem wäre eine kleine Verpflegungsstation schön gewesen.

Was die Verpflegung anbelangte wurde ich am Läufer-Ziel am Elypso-Bad entschädigt. Die Verpflegung mit Obst, Müsli-Riegel und Getränke war wirklich gut.

Die Anmeldung zum Rennen galt als Eintrittskarte für das Elypso-Bad. Das nutzte ich nach dem Rennen ausgiebig.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Teilnahme am Rennen großen Spaß gemacht hat, der durch die kleinen Unzulänglichkeiten nicht getrübt wurde. Das mögen Teilnehmer, denen die Platzierung wichtiger als mir war anders sehen. Für mich stand der Spaß im Vordergrund. Jedenfalls war es für mich nicht das letzte Rennen.

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